Geburtstagswünsche
0 Uhr – „Happy Birthday, ich liebe dich“ – Gute Nacht.
Endlich ist er da, der mit Herzflattern erwartete 24. November. Das erste mal allein aufwachen, das erste mal allein eine Kerze im dunklen Zimmer auspusten und hoffen, das der Wunsch den man schon lange hegt endlich in Erfüllung geht. Irgendwie fühlt es sich gar nicht an wie sonst. Es fehlt der alljährliche Ritus.
Guten Morgen Welt – ich bin jetzt 20!
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Anders als Du? – Wieso
Sieh sie dir an, flüstere ich. Sieh sie dir genau an. Wie sie da stehen, lachen, sich ihres Lebens erfreuen. Und ich stehe da, gleich daneben und auch ich lache, freue mich. Ich bin froh Personen zu haben die mich irgendwie mögen, eher akzeptieren. Doch ist da diese ständige Unsicherheit. Wie eine Maske liegt sie auf ihren Gesichtern. Auf Meinem. Ich hasse das! Schrei ich. Lass mich in Ruhe. Lass mich doch endlich, einfach glücklich sein.
Ich kann es nicht. Sagst du und lachst.
Immer wieder kommen die Gedanken. Die Gedanken an etwas Besseres. Die Gedanken an meine scheinbar so schwerwiegenden Fehler. Sind es Fehler – ist es nicht vielmehr menschlich? Der Glaube daran das man nicht so ist wie die anderen – aber will ich sein wie die anderen? Nein! Und doch hege ich den Wunsch dazuzugehören, angesehen zu werden und bewundert zu werden. Wie jeder andere Mensch auch. Ständige Zweifel sind mein Wegbegleiter. Ich schätze Sie nicht, aber habe mich damit abgefunden. Wir sollten nicht glauben das andere besser sind wie wir. Denn, Sie sind es nicht. So sehr Sie sich das vll wünschen.
Mit einem Blick nach vorn. Einem Lächeln auf den Lippen und einer Perle reinen Salzes unter den Augen.
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Hero
>>Im the hero of this story, dont need to be safed.
Manchmal stehe ich in der Stadt. Ganz still. Die Leute um mich herum nehmen mich nicht wahr, sie wollen mich nicht wahrnehmen – sie sind viel zu beschäftigt mit sich selbst. Mit ihren eigenen kleinen Problemen laufen sie durch die Stadt. Zielgerichtet, ihr Glück anstrebend. Trotzdem sind sie unglücklich.
Schade.
Kette gefunden - werde Sie mir selbst zum Geburtstag schenken.

9 Tage
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Der Wunsch
>>Wer bist du? – Und wieso fühle ich mich so zu dir hingezogen?
An manchen Tagen wünsch ich mir frei zu sein. Ich wünsche mir das jemand den Käfig meines müden, traurigen Käfigs mit den alten stählernen und so zauberhaft filligranen Gitterstäben öffnet. Ich träume davon ein Vogel zu sein, welcher an diesem Tag enfach davon fliegt. Denn, so schön der Ort ist an dem mein Käfig steht, so schön wäre es auch frei zu sein. In meinem Käfig bin ich allein, allein sollang bis jemand vor ihm steht, mit mir spricht – ich singe. Singe, lache, springe den ganzen Tag wenn man es von mir verlangt. Traurig sein und den Menschen in meiner Umgebung Sorgen zu bereiten wage ich nicht. Traurige Gedanken und doch ein lachendes Herz. – Wie funktioniert das?
Der Wunsch nach etwas neuem steckt in jedem von uns. Die letzten Tage waren wunderschön. Am Anfang der letzten Woche plagten mich noch Gedanken an die Freiheit. Ich überlegte und versuchte abzuwägen wie es wäre völlig unbefangen, völlig frei hier her zu ziehen. Ich beobachtete, sprach darüber und lernte das man das was man hat nicht einfach so aufgeben sollte. Ich glaube, Freiheit ist ein Abenteuer. So schön dieses Abenteuer auch wäre ich müsste mich damit abfinden das am Ende eines Tages niemand auf mich wartet. Niemand der mich so liebt wie ich bin. Verpasse ich etwas? Nein – Ich habe Zeit.
Mit einen verträumten Blick auf das letzte Wochenende und das vergangene Jahr

Danke dafür
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Worte sind Schatten…
Es ist schwierig zu sehen, zu begreifen und festzuhalten. Diese unmenschliche Entfernung und alles was damit verbunden ist macht mich Krank. Ich vermag weder meine Freunde zu sehen, zu treffen und zu hören noch meiner Familie gegenüberzutreten.Und wenn ich dann in Chemnitz bin habe ich kaum Zeit es allen in irgendeiner Weiserecht zumachen. Dabei wünsche ich mir das so sehr.
Doch selbst in der anderen Stadt sind wir nich in der Lage uns gegenseitig kenntlich zu machen das man nur auf das freudige klingeln des eigenen Handys wartet, auch wenn es nur ein anklingeln ist was sagt „Ich bin da, lass uns reden.“ Ich glaube es liegt einfach daran das wir beide viel zu starrköpfig sind, jeder wartet darauf das der andere irgendetwas tut. Sich meldet, sagt das man gerade an einen denkt. Es fehlt nur am ersten Schritt. Wer wird diesen tun?
….Ich vermisse dich….
An der Internetfront nichts neues.
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Was man zu Hause nennt
Gerade saß ich noch in meinem Zimmer, hinter mir türmten sich die Sachen. Alles war bereit.Schon eine ganze Weile hatte ich den Plan gefasst – „so weit weg wie nur möglich“ und doch beräue ich die Entfernung zutiefst. Wie ich darüber denke und fühle ist zwiespältig…
In dieser Sekunde verlebe ich nun schon 3 Wochen in meinem „neuen“ und doch so tristen und alltäglichen Leben. Es hat sich einiges geändert, andere Dinge sind dagegen noch immer genauso normal wie vorneweg. Ich weiß selbst nicht was ich mir erträumt habe. Vor drei Wochen noch Tagträumte ich von der neuen Stadt, den unglaublichen Möglichkeiten ohne zu erkennen was sich mir in meiner Heimat bot. Träume – unerfüllte Wünsche, Illusionen die es gilt zu verwirklichen. Und doch, Heimat ist da wo das Herz schlägt und dieses Herz schlägt noch nicht für den unwirklichen Ort in 300km Entfernung.
Eigentlich hatte ich vor hier und jetzt die ersten Fotos aus dem Wohnheim zu präsentieren, doch leider sind diese nicht auf dem Laptop und an der Internetfront hat sich derweil auch noch nichts ergeben, somit müsst ihr euch und ich mich wohl noch ein wenig gedulden.
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…Aufbruchstimmung
Irgendwie ist es ein seltsames Gefühl die Kisten zu packen. Vor 4 Monaten, als man gerade das Abiturzeugniss im festlichen Rahmen überreicht bekommen hatte, dachte man noch das einem jetzt nichts mehr etwas anhaben kann. Man hatte sich die letzten Monate angestrengt, immerhin wollte man ja was im Leben erreichen und plötzlich bekommt man eine Absage nach der anderen und das auch nur aufgrund der eigenen Schlampigkeit.
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